Termine
| Datum | Veranstaltung |
| 19.06.2013 | Veranstaltung der Wilhelm-Külz-Stiftung „Der 17. Juni 1953 in Sachsen“ in Leipzig |
| 19.06.2013 | Kreisvorstandssitzung FDP Mittelsachsen in Burgstädt |
| 19.06.2013 | Kreiskongress JuliA Dresden in Dresden |
| 20.06.2013 | Kreisvorstandssitzung FDP Vogtland in Plauen |
| 20.06.2013 | Liberaler Stammtisch OV Kamenz in Kamenz |
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TopThema | 02.07.2012
Rund 240 Teilnehmer bei Alternativer Klimakonferenz in Dresden
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„Ich bin überrascht, wie sehr wir inzwischen eine Gleichförmigkeit des Denkens haben, wo ein Dogma nach dem anderen aufgestellt wird. Es muss doch erlaubt sein, zu fragen, was den Klimawandel tatsächlich antreibt und wie wir damit umgehen sollten“, erklärte der FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer zu Beginn der Alternativen Klimakonferenz. Und genau das taten die rund 240Teilnehmer dann auch am 30. Juni 2012 im Kongresszentrum in Dresden. Wissenschaftler, Ökonomen und Journalisten analysierten in Fachvorträgen auf Einladung der FDP-Landtagsfraktion und der ALDE die wissenschaftlichen Fakten und die öffentliche Hysterie bei der vermeintlichen Klimakatastrophe.
„Selbst wenn wir ganz Deutschland von heute auf morgen komplett ‚abschalten’, würde man das global kaum merken“, betonte Krahmer. Und Professor Bodo Sturm von der HTWK Leipzig bestätigte in seinem Vortrag: „Der gesamte Anteil Deutschlands an der weltweiten Emission von Treibhausgasen beträgt weniger als drei Prozent.“ Das zeige, wie unsinnig viele Mini-Aktionen zur Einsparung von CO-2 hierzulande seien, wie beispielsweise das symbolische Abschalten städtischer Beleuchtung für eine Stunde, betonte Krahmer.
Und Professor Josef Reichholf aus München verwies in seinen Diagrammen darauf, dass es schon immer einen Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeiten im Verlaufe der Naturgeschichte gegeben habe. Es stimme, dass die sogenannte Mitteltemperatur seit 1880 um 0,8 Grad Celsius angestiegen sei – zuvor habe es aber zwischen 1781 und 1880 einen entsprechenden Rückgang gegeben. Unterm Strich sei eine Temperaturerhöhung also ausgeblieben. Der Temperaturunterschied zwischen Stadt und Land in der Region München sei beispielsweise erheblich größer als die Veränderungen der globalen Mitteltemperatur. Und da forsche niemand, was das jetzt für die Menschen, die Tiere oder die Vegetation bedeutet – „weil da nämlich nichts Gescheites bei raus käme“, erklärte Reichholf.
Warum die irrationale Ökohysterie aber dann in den Medien so wenig kritisch untersucht wird, erklärte Michael Miersch, FOCUS-Ressortleiter und Buchautor: „Es gibt es eine freiwillige ‚Selbstgleichschaltung’ unter Journalisten, weil die Kollegen dieses warme Konsensgefühl haben wollen. Das sind keine Bösewichte, das ist die große Mehrheit der deutschen Journalisten. Aber das ganze Thema hat eben eine moralische Konnotation: Und da möchte jeder bei den Guten sein.“
Diesem gesellschaftlichen Mainstream will die FDP-Landtagsfraktion mit ihrer Veranstaltungsreihe "Fortschrittsoffensive" bewusst etwas entgegensetzen. „Zu viele politische Entscheidungen lassen sich von Stimmungen und diesem Zeitgeist leiten statt von Vernunft“ sagte FDP-Fraktionschef Holger Zastrow. „Aber viele Antworten auf Probleme unserer Zeit überzeugen uns nicht. Deshalb rücken wir mit unserer Fortschrittsoffensive auch künftig alternative Sichtweisen in den Mittelpunkt“, betonte Zastrow. Und auch Dr. Benny Peiser, Direktor der Global Warming Foundation, London, machte deutlich, wie wichtig eine solche Veranstaltung sei: „Es muss eine Kraft geben, die diese Zweifel repräsentiert. Denn es fehlt eine offene Diskussion, aber das wird populärer werden.“ Und er machte seinen deutschen Kollegen Mut: „Die erste Partei, die das macht, wird erfolgreich sein. Ich hoffe, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleibt.“ Nein, die FDP-Fraktion plant bereits weitere Konferenzen: Im Dezember soll es dabei um eine ideologiefreie Energiepolitik gehen.
Teilnehmer der Konferenz waren:
- Holger Zastrow, sächsischer FDP-Landes- und -Fraktionsvorsitzender
- Holger Krahmer, Europaabgeordneter
- Prof. Dr. Knut Löschke, Physiker, Leipzig
- Prof. Dr. Josef H. Reichholf, Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe, TU München
- Prof. Dr. Bodo Sturm, Professor für Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden, HTWK Leipzig
- Dr. Benny Peiser, Director, The Global Warming Policy Foundation (London)
- Michael Miersch, Journalist und Publizist
- Henning Krumrey, WirtschaftsWoche
Programm der Konferenz
Das Programm der Alternativen Klimakonferenz finden Sie hier.
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Die Fortschrittsoffensive 2012 in Sachsen
Unter dem Titel „Fortschrittsoffensive“ hat die FDP-Landtagsfraktion eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt. Künftig zweimal im Jahr wollen wir gemeinsam mit Fachleuten komplexe, unser Land bewegende Sachverhalte besprechen und Denkanstöße für die tagespolitische Debatte geben. Dabei suchen wir nicht nach einer Bestätigung dessen, was man modern Mainstream oder Zeitgeist nennt. Wir wollen alternative Sicht- und Denkweisen zu Wort kommen lassen. Warum wir das tun? Weil der Zweifel und die Neugier zwei starke Triebfedern des Menschen sind. Viele Antworten auf Probleme unserer Zeit überzeugen uns nicht.
Im Gegenteil: Wir glauben, dass es oft eine Diskrepanz zwischen der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung gibt. Wir glauben, dass manche Stimmung im Lande eine von angeblichen Meinungseliten erzeugte und im profanen Eigeninteresse liegende Stimmung ist. Wir denken, dass man gerade als Liberaler all denen, die aus parteiischem Kalkül, aus staatsbürokratischem Bevormundungs-, persönlichem Missionierungs- oder unternehmerischen Gewinnstreben heraus, Zukunftsängste schüren, Fakten, Sachverstand und Vernunft entgegensetzen muss.
Der Freistaat Sachsen ist für eine solche Veranstaltungsreihe genau der richtige Platz. Sachsen, das Land der Ingenieure, ist für seine Technikbegeisterung und seinen Erfindergeist bekannt. Unternehmensansiedlungen, neuen Technologien und Infrastrukturprojekten steht man hier besonders aufgeschlossen gegenüber, wie u.a. die eindeutigen Voten der Bürgerschaft zum Bau der Autobahn Dresden-Prag und zur Waldschlößchenbrücke bewiesen haben. Und dass der Freistaat mit seiner schwarz-gelben Regierung der Energiewende nicht zugestimmt hat, sei hier auch erwähnt.
