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Spenden natürlicher Personen an die FDP können bis zu einer Obergrenze steuerlich abgesetzt werden. Diese Grenze liegt für Einzelpersonen bei 3.300 Euro/Jahr (bei gemeinsam veranlagten Ehegatten bei 6.600 Euro/Jahr). Bei Spenden bis zu einem Betrag von 1.650 Euro/Jahr (bzw. Ehepartner 3.300 Euro) ermäßigt sich die Steuerschuld um genau 50 Prozent des gespendeten Betrages (§ 34g EStG). Bei Summen über diesen Betrag hinaus entspricht die Steuerersparnis dem persönlichen Steuersatz der Einkommensteuer (§ 10b EStG). Spenden juristischer Personen (z.B. GmbH, AG) sind möglich, dürfen aber nicht als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden.


FDP hilft e.V.

Meldung | 14.09.2011

Überzogene Forderungen gefährden am Sachsenring erfolgreiches Rennsportprojekt

Motorrad-Grand-Prix in Sachsen darf nicht dauerhaft auf der Strecke bleiben

Der deutsche Motorrad-Grand-Prix wird im Jahr 2012 nicht auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal stattfinden. Hintergrund sind unter anderem finanzielle Forderungen des WM-Vermarkters DORNA. Der spanische Vermarkter hatte nach Angaben des ADAC statt bisher 1,5 Millionen Euro für das kommende Jahr drei Millionen Euro Lizenzgebühren verlangt.

Dazu erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Sachsen hat eine lange Tradition im Automobilbau und im Motorsport. Die Leidenschaft von jährlich hunderttausenden Fans hat den Deutschland-Grand-Prix auf dem Sachsenring zu einer bedeutenden Größe im internationalen Rennsport gemacht. Hier wurde seit 1998 mit viel Engagement ein anerkanntes und erfolgreiches Projekt aufgebaut, das jetzt leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird.

Große Sportveranstaltungen dürfen kein Verlustgeschäft sein, aber mit der Verdoppelung der Lizenzgebühren gefährdet der spanische Vermarktungskonzern offenbar aus reiner Profitgier ein erfolgreiches sächsisches Rennsportprojekt.

Der Freistaat, die Region und die sächsischen Motorsportfans wollen den Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring. Deshalb müssen wir die Kräfte aller Partner vor Ort bündeln und gemeinsam dafür kämpfen, den Grand-Prix im übernächsten Jahr wieder nach Sachsen zu holen."


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