Bildungspolitik
Sachsen kümmert sich zuerst um die Bildung
In Sachen Bildung ist der Freistaat Spitze und das soll so bleiben. Deshalb genießen die Bereiche Bildungs- und Hochschulpolitik, Forschung und Innovation höchste Priorität im Koalitionsvertrag. Gutes kann man aber auch noch besser machen. Deshalb unterziehen CDU und FDP das Schulsystem der größten Reform seit den frühen 90er Jahren. Wir machen es lebensnaher und schaffen beste Bildungschancen für jedes Kinder – bei aller unterschiedlichen Begabung.
• Die gute sächsische Mittelschule wird zur noch besseren sächsischen Oberschule aufgewertet – mit mehr Berufsorientierung, zweiter Fremdsprache und gymnasialen Leistungsgruppen.
• Wir stärken die Leistungsorientierung an unseren Schulen. Aber wir sorgen auch für eine neue Durchlässigkeit. Künftig kann man mit einem Notenschnitt von 2,0 nach Klasse 4 auf das Gymnasium wechseln – oder später nach Klasse 6. Zwei Geschwindigkeiten, zwei Chancen, damit der Druck von Schülern und Eltern genommen wird, sich bereits in Klasse 4 endgültig entscheiden zu müssen.
Aber nicht alles ist positiv. Leider macht die demografische Entwicklung nach wie vor nicht vor unseren Schulen halt. Wo zu wenige Kinder sind, kann auch die Politik nicht jede Schule erhalten. Aber: Wenn man sich vor Ort im Landkreis klar zu einem Schulstandort bekennt und der Standort eine Perspektive hat, werden alle Ausnahmen zum Erhalt genutzt. Wir haben das getan und freuen uns, dass statt der 74 bedrohten Schulen nur 30 Schulen keine neuen Klassen bilden dürfen. Wir haben erreicht, dass Lehrer jetzt endlich wieder in Vollzeit arbeiten können. Und bis zu 130 Stellen wurden für junge Lehrerinnen und Lehrer geschaffen. Wir unterstützen mehr flexible Kinderbetreuungsangebote, so dass junge Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren können.

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