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FDP hilft e.V.


Wir können die Glaubwürdigkeitsfrage noch für uns entscheiden

FDP-Landesparteitag beginnt mit Rede des Landesvorsitzenden

Holger Zastrow Rede

Die FDP Sachsen ist am vergangenen Wochenende in Plauen zu ihrem 36. Landesparteitag zusammengekommen. In seiner Rede vor den 240 Delegierten forderte der sächsische Landesvorsitzende, Holger Zastrow, mehr Durchsetzungskraft der FDP auf Bundesebene.

"Ich erwarte von der Bundespartei, dass sie die Frage der Glaubwürdigkeit als eine Frage der Ehre und eine Frage der Existenz der FDP begreift", sagte Zastrow. Die FDP müsse in der Bundesregierung endlich damit beginnen, das umzusetzen, wofür die Partei 2009 gewählt worden sei. Als Beispiel nannte Zastrow die Entlastung der Berufstätigen. "Wir können die Glaubwürdigkeitsfrage noch für uns entscheiden, wenn wir jetzt den Berufstätigen eine klare Steuersenkungsperspektive geben und bis 2013 unser Wahlversprechen erfüllen." In Sachsen seien Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Charakterstärke Wesenszüge des Landesverbandes. "Wir stemmen ganz große Themen, ob beim schuldenfreien Haushalt, in der Schulpolitik, bei der Staatsmodernisierung, bei der Fachkräfteinitiative oder mit einem neuen Polizeigesetz. Aber wir kümmern uns auch um ganz praktische Dinge und die Sorgen und Nöte vieler Menschen", sagte Zastrow.

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Holger Zastrow zum FDP-Landesvorsitzenden wiedergewählt

Torsten Herbst als Generalsekretär im Amt bestätigt

Holger Zastrow wurde heute vom 36. Landesparteitag in Plauen zum Vorsitzenden der FDP Sachsen wiedergewählt. Er erhielt 217 von 227 gültigen Stimmen und damit 95,6 Prozent. Vor zwei Jahren hatte Zastrow bei der Wahl zum FDP-Landeschef 90,6 Prozent erhalten.

Der 42-jährige gebürtige Dresdner Holger Zastrow ist geschäftsführender Gesellschafter einer Werbe-, PR- und Eventagentur in der Landeshauptstadt. Er führt seit November 1999 die FDP Sachsen. 2004 schaffte er mit den Freidemokraten und einem Ergebnis von 5,9 Prozent den Wiedereinzug in das Landesparlament. Im Jahr 2009 führte er die FDP als Spitzenkandidat mit zehn Prozent in Regierungsverantwortung. Zastrow ist Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag und der FDP-Stadtratsfraktion in Dresden.

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Schmalfuß, Günther und Quaiser als stellvertretende FDP-Landesvorsitzende gewählt

Biesok als Schatzmeister bestätigt

Der FDP-Landesparteitag in Plauen hat die Wahlen zum Landesvorstand fortgesetzt. Die Delegierten bestätigten den Chemnitzer Prof. Dr. Andreas Schmalfuß mit 85,4 Prozent als stellvertretenden Landesvorsitzenden. Schmalfuß ist Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Chemnitz und Landtagsvizepräsident. Auch der Seiffener Tino Günther wurde als stellvertretender Landesvorsitzender mit 68,8 Prozent wiedergewählt. Günther ist Kreisvorsitzender der FDP Erzgebirge und Vorsitzender des Petitionsausschusses im Landtag. Neu als stellvertretenden Landesvorsitzenden wählten die Delegierten mit 82,7 Prozent Andre Quaiser aus Flöha in den Vorstand. Der selbständige Elektrotechnikmeister ist Kreisvorsitzender der FDP Mittelsachsen.

Weiterhin bestätigten die Delegierten den Dresdner Carsten Biesok mit 98,1 Prozent als Schatzmeister der FDP Sachsen. Der Jurist ist rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag. 

Den Landesvorstand komplettieren als Beisitzer: die Lommatzscher Bürgermeisterin Dr. Anita Maaß, der Leipziger Europaabgeordneten Holger Krahmer, die Markkleeberger Landtagsabgeordnete Anja Jonas, die Lehrerin Hannelore Döscher aus Raschau, der Finanzberater Frank Hesse aus Cavertitz, der Glauchauer Landtagsabgeordneten Nico Tippelt, der Kamenzer Bundestagsabgeordneten Reiner Deutschmann, die Görlitzer FDP-Landtagsabgeordnete Kristin Schütz, der Dresdner Zahnarzt Thomas Schulze, der Kreisvorsitzende der FDP Vogtland Martin Treeck, der Diplom-Betriebswirt André Ludwig aus Burgstein, der Bauingenieur Lothar Brandau aus Freital und die Wirtschaftsingenieurin Christine Schlagehan aus Großschweidnitz.

Alle Ergebnisse der Wahlen zum Landesvorstand

FDP-Landesparteitag fordert "Null Toleranz gegen Extremisten von Links und Rechts"

Abstimmung beim LPT in Plauen

Die rund 240 Delegierten des 36. Landesparteitages der FDP Sachsen haben heute den Leitantrag "Null Toleranz gegenüber Extremisten von Links und Rechts" mit großer Mehrheit verabschiedet. Darin fordern die Freien Demokraten eine breite gesellschaftliche Debatte über Demokratie und Extremismus. "Demokratie ist unteilbar. Sie kann nicht dadurch geschützt werden, dass eine politische Extremistengruppe aus vermeintlich übergeordnetem Interesse eine extremistische Gruppe des jeweils anderen politischen Spektrums bekämpft. Gewalttaten von Links sind nicht zu rechtfertigen, nur weil sie sich gegen Rechtsextremisten richten. In einer Demokratie heiligt der Zweck nicht die Mittel. Demokraten werfen nicht mit Steinen, sondern überzeugen mit Worten", heißt es in dem Beschluss. Unter Demokraten müsse es Konsens sein, dass die Aktivitäten von Rechts- und Linksextremisten unvereinbar mit Demokratie und Toleranz seien.

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FDP-Landesparteitag beschließt Hochschulkonzept für "Universität Sachsen"

Hochschulen sollen mehr Freiheiten bei Budget, Organisation und Personalverantwortung erhalten

Die rund 240 Delegierten des 36. Landesparteitages der FDP Sachsen haben heute den Leitantrag "Hochschul- und Wissenschaftsstandort Sachsen 2030: Auf dem Weg zur europäischen Exzellenz" mit großer Mehrheit verabschiedet. Darin sprechen sich die Freien Demokraten langfristig für eine "Universität Sachsen" nach dem Vorbild der "University of California" aus. Mit ihren eigenständigen Standorten, die jedoch unterschiedliche Profile, Ausrichtungen und Strategien besitzen, soll die "Universität Sachsen" als Hochschulverbund das Modell für den sächsischen Wissenschafts- und Forschungsstandort der Zukunft sein.

"Wir wollen ein sächsisches Hochschulsystem, das effiziente und flexible Strukturen aufweist und das in der Lage ist, neue Zielgruppen zu erschließen. Synergien und Kooperationen sind auszubauen und weiterzuentwickeln", heißt es in dem Beschluss.

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