• Frank Müller-Rosentritt: „In einer Demokratie darf Gewalt keinen Platz haben.“

    Landesvorsitzender Frank Müller-Rosentritt: „Wegen PEGIDA und einer immer stärker werdenden AfD habe ich damals begonnen mich aktiv politisch zu engagieren. Es war mir ein Anliegen, dass niemand in unserem Land aus Frust vor Stillstand Rassismus und Nationalismus wählt, sondern auch Weltoffenheit, Vielfalt und Fortschritt zur Wahl hat. Deshalb teile ich viele Positionen von Herr Chrupalla und der Partei, der er vorsitzt nicht. Trotzdem gibt es keinen Grund einen von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes gewählten Vertreter anzugreifen oder dessen Eigentum zu zerstören.

    Demokratie ist der Wettbewerb der Ideen im friedlichen Diskurs. Gewalt ist niemals Mittel der Debatte, da sie nicht nur verletzt und zerstört, sondern die Bereitschaft der Menschen sich politisch zu engagieren hemmt. Somit machen sich diese antidemokratischen Täter nicht nur in der Sache strafbar, sondern zerstören auch das Vertrauen der Menschen Mandate körperlich unversehrt ausüben zu können und legen damit die Axt an unserer Demokratie an. Denn Meinungsfreiheit ist immer, auch wenn es manchmal noch so schwer zu ertragen ist, die Freiheit der Andersdenkenden. Ich wünsche Herr Chrupalla gute Besserung.“

  • Frank Müller-Rosentritt: „Anbindung an den Fernverkehr und schnelle Zugverbindung zwischen sächsischen Großstädten würde Wirtschaftsraum stärken“

    Ein Hochgeschwindigkeitszug der Deutschen Bahn wird in Dresden mit dem Namen „Freistaat Sachsen“ getauft.

    Dazu erklärt Landesvorsitzender Frank Müller-Rosentritt: „Ich finde es gut, dass Sachsen einen neuen Botschafter hat. Es nützt jedoch Sachsen nichts, einen ICE nur nach dem Freistaat zu benennen. Viel wichtiger ist, dass ein ICE auch nach Chemnitz oder von Chemnitz nach Leipzig fährt. Gerade letztere Verbindung von Leipzig nach Chemnitz muss schneller gehen, als das, was die Bahn aktuell vorlegt. Bahn-Vorstand Ronald Pofalla nennt Sachsen ‚Bahnland‘. Wenn dem so ist, sollten die sächsischen Großstädte vernünftig an das Fernbahnnetz angebunden werden. Ziel muss es sein zwischen den drei sächsischen Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz nicht mehr als jeweils eine halbe Stunde Fahrtzeit zu haben. Das stärkt den Wirtschaftsraum Sachsen und entspannt die Wohnraumsituation, da man so auch komfortabler auf mehr Wohnraumangebot zurückgreifen könnte.“

  • Frank Müller-Rosentritt: „Rassistische Radikalisierung des Landes muss ein Ende finden.“

    Elf Tote nach Schüssen in Hanau (Hessen). FDP Sachsen bekundet Beileid für Angehörige.

    Dazu erklärt der FDP-Landesvorsitzende Frank Müller-Rosentritt: „Die Morde in Hanau machen mich fassungslos. Den Angehörigen der ermordeten Menschen gilt mein aufrichtiges Beileid. Mein Respekt geht an die Einsatzkräfte vor Ort.

    Nach den NSU-Morden, dem Mord an Walter Lübcke, dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle und nun den rassistisch motivierten Morden in Hanau wird immer deutlicher, dass wir die rassistische Radikalisierung in unserem Land nicht im Griff haben. Dem Rechtsextremismus müssen wir uns mit aller Entschlossenheit entgegenstellen. Deutschland braucht dringend eine Revision aller bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen Rechtsextremisten. Die angsteinflößende Wirkung auf Menschen mit Migrationshintergrund ist dramatisch und wird sicherlich negative Auswirkungen auf die dringend benötigte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte haben.“