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Unsere Spitzenkandidaten zur Mitgliederbefragung

Seit dem 20. Oktober stehen die Kandidaten für die Mitgliederbefragung zur Spitzenkandidatur fest – Holger Zastrow und Tobias Segieth stellen sich dem Mitgliedervotum.
Holger ZastrowTobias Segieth
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Holger Zastrow (49) aus Dresden ist Chef einer Dresdner Werbeagentur. Er betreibt ein Ausflugslokal und organisiert zahlreiche Veranstaltungen in Dresden. Im sächsischen Landtag fungierte er zwischen 2004 und 2014 als Fraktionsvorsitzender. Seit 1999 ist er Landesvorsitzender der FDP Sachsen und für die FDP Dresden im Stadtrat. 1989 war er Mitbegründer der Jungliberalen Aktion Dresden und später langjähriger Vorsitzender des Landesverbands der JuliA.Tobias Segieth (36) aus Chemnitz ist seit einem Jahr Mitglied in der FDP Sachsen. Er ist geprüfter Industriemeister der Elektrotechnik und arbeitet als Sachgebietsverantwortlicher im Bereich Dokumentation bei der Wismut GmbH Aue. Ehrenamtlich engagiert er sich im FDP Landesfachausschuss Soziales. Als C-Trainer im Bogensportclub Rabenstein betreut er Jugendliche von 12 bis 16 Jahren.
1. Welche Themen müssen nach der Landtagswahl 2019 am Dringendsten angepackt werden?1. Welche Themen müssen nach der Landtagswahl 2019 am Dringendsten angepackt werden?
Sachsen muss wieder zu einem Land werden, in dem Dinge gehen, die woanders längst nicht mehr möglich sind. Mehr Freiheit, mehr Vertrauen, mehr gesunder Menschenverstand, weniger Bevormundung, Regeln und Bürokratie. Das gilt für alle - von der kommunalen Selbstverwaltung bis zur Wirtschaft. Und wir müssen unsere Schulen (und das Land insgesamt) ins Digitalzeitalter führen, Lehrpläne entschlacken und die Oberschulen stärken. Nicht jeder muss studieren! Wir müssen viel schneller Straßen und Verkehrswege ausbauen und uns mehr um die ländlichen Räume kümmern. Da gibt sehr viele Themen die man Anpacken muss! Angefangen beim akuten Fachkräftemangel, wobei die Ermöglichung eines Bildungsurlaubs nur eine der Maßnahmen wäre, über die Schaffung von flexiblen Öffnungszeiten für Kindertagesstätten und der Einführung von vergleichbaren Schulabschlüssen, bis hin zu einem praxistauglichen Landespflegegesetz. Die Liste nimmt kein Ende – es gibt unglaublich viel zu tun. Es wird Zeit, dass sich in Sachsen endlich etwas bewegt. Wir, die sächsischen Freidemokraten, können das – davon bin ich überzeugt!
2. Was unterscheidet dich von anderen Politikern?2. Was unterscheidet dich von anderen Politikern?
Meine Unabhängigkeit, meine Erfahrung, mein Beruf. Ich engagiere mich ja schon lange politisch, bin aber nie Berufspolitiker geworden. Meine beruflichen Tätigkeiten bringen mich mit sehr vielen Menschen zusammen. Das prägt, inspiriert und motiviert mich. Ich habe aus meiner Zeit im Dresdner Stadtrat und im Landtag gelernt und glaube inzwischen zu wissen, wie unser Land funktioniert und an welchen Stellschrauben man drehen muss, wenn man etwas verändern will. Ansonsten packe ich gerne an, scheue weder Widerstand noch Konflikte.Mein Umfeld empfindet mich als aufmerksamen und aktiven Zuhörer. Ein gutes Gespräch ist grundlegend hilfreich, wenn es darum geht eine Lösung oder einen Kompromiss zu finden.
Ein besonderes Anliegen ist mir das gleichberechtigte Nebeneinander von Sozial- und Wirtschaftsthemen. Beides beeinflusst sich gegenseitig und somit kann das Eine auch nur gelingen, wenn das Andere nicht aus dem Fokus gerät. Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ bringt dieses notwendige Zusammenspiel deutlich zum Ausdruck.
3. Auf welchem Weg wirst du Bürgeranliegen in deine politische Arbeit einbinden?3. Auf welchem Weg wirst du Bürgeranliegen in deine politische Arbeit einbinden?
Ich würde gern dort anknüpfen, wo wir schon mal waren. Als wir 2004 mit einer kleinen Fraktion und 2009 dann mit einem größeren Team in den Landtag einzogen, haben wir die dadurch entstandenen neuen Möglichkeiten genutzt, um Strukturen aufzubauen und nahezu flächendeckend ein Netz von Wahlkreisbüros geschaffen. Das war gut für die Bürger, aber auch für unsere Partei vor Ort. Das sollten wir neben den Möglichkeiten, die uns moderne Kommunikationsmittel bieten, wieder so machen.Der direkte Kontakt ist dabei am Wichtigsten. Sowohl durch Dialogveranstaltungen, als auch außerhalb offizieller Termine, wie etwa bei einem Gespräch in der Schlange beim Supermarkt – einfach präsent sein und aktiv mit offenen Augen und Ohren am Leben teilnehmen. Wir müssen mit den Menschen da in Kontakt stehen, wo das Leben stattfindet. Die Wählerinnen und Wähler wollen und müssen Ernst genommen werden, deshalb reden wir nicht nur, sondern hören wir wieder zu. Besonders in der heutigen Zeit, muss Bürgerbeteiligung wieder höhere Priorität bekommen.
4. Was antwortest du, wenn jemand fragt was Sachsen so besonders macht?4. Was antwortest du, wenn jemand fragt was Sachsen so besonders macht?
Sachsen ist ein ziemlich altes, recht kompaktes und überaus markantes Land. Die Verbindung der Sachsen mit ihren Wurzeln und ihrer Heimat ist schon immer stärker als anderswo. Sachsen war zudem selten erfolgreich in militärischen Dingen, dafür aber in Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft. Und es ist das Land der friedlichen Revolution. Das ist unsere DNA. Auch deshalb ticken wir hier manchmal ein bisschen anders. Das ist oft Segen, zuweilen aber auch Fluch. Vor allem aber ist Sachsen ein Land der Macher und nicht der Handaufhalter und Schwätzer. Was womöglich auch an unserem lieblichen Dialekt liegt...Das Ehrenamt nimmt in meinem Leben einen besonderen Stellenwert ein. Ich bekomme fast täglich zu spüren, wie stark die Strukturen des Ehrenamts in Sachsen ausgeprägt sind und wie stabil der Zusammenhalt ist. Das empfinde ich als besonders. Wir Sachsen können an einem Strang ziehen – nicht nur im Ehrenamt. Auch anhand der sächsischen Wirtschaft sieht man, dass gute Strukturen und Zielorientiertheit zum Erfolg verhelfen. Der Sachse weiß was er will und weiß es auch sein Ziel zu erreichen – das imponiert mir!

Mitgliederbefragung in der FDP Sachsen über die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl in Sachsen im Jahr 2019

Der FDP-Landesvorstand hat die Durchführung einer Mitgliederbefragung über die Spitzenkandidatur zur sächsischen Landtagswahl im Jahr 2019 beschlossen. Die rechtliche Grundlage für die Durchführung der Befragung bildet § 27a der Landessatzung der FDP Sachsen in Verbindung mit der ebenfalls vom Landesvorstand verabschiedeten Verfahrensordnung. Damit wird der Landesvorstand dem Wunsch zahlreicher Mitglieder gerecht, die auf den Regionalkonferenzen in den Jahren 2014 und 2015 stärkere Mitwirkungsmöglichkeiten insbesondere bei grundsätzlichen Sach- und Personalentscheidungen äußerten. Auf dem Landesparteitag im Jahr 2016 wurden die Weichen für Mitgliederentscheide und Mitgliederbefragungen gestellt. Danach kann eine Befragung aller Parteimitglieder über Spitzenkandidaturen zu Landtagswahlen erfolgen.

Bei der Mitgliederbefragung können sich Kandidaten für den Platz 1 der Landesliste zur Landtagswahl 2019 vorschlagen lassen. Die Kandidaturen für die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2019 mussten inklusive erforderlicher Unterstützungsunterschriften bis zum 20. Oktober 2018 in der Landesgeschäftsstelle per E-Mail (info@fdp-sachsen.de), Telefax (0351-6557651) oder postalisch (Radeberger Straße 51, 01099 Dresden) erklärt werden. Ein Kandidatenvorschlag muss vom jeweiligen Kandidaten unterzeichnet sein. Alle gültigen Kandidatenvorschläge werden in die Mitgliederbefragung einbezogen. Die Kandidaten Holger Zastrow und Tobias Segieth erhalten Gelegenheit, sich im Internet, der Mitgliederzeitung und auf Veranstaltungen des Landesverbandes vorzustellen.

Alle Mitglieder der sächsischen FDP zum Stichtag 24. November 2018 erhalten die Möglichkeit, über die Kandidatenvorschläge abzustimmen. Der Landesvorstand ruft alle Mitglieder auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Die Abstimmung wird entsprechend § 1 Abs. (1) in Form einer Briefabstimmung durchgeführt. Als Befragungszeitraum wird der 1. bis 31. Dezember 2018 festgelegt. Zum Landesabstimmungsleiter wird der Landesgeschäftsführer Thomas Widra bestimmt.

Unberührt von der Mitgliederbefragung bleibt die formale Aufstellung der Landesliste auf einer Landesvertreterversammlung, die nach geltender Wahlgesetzgebung durchgeführt werden muss.

Verfahrensordnung Mitgliederentscheid/Mitgliederbefragung

Beschluss des Landesvorstandes zur Durchführung einer Mitgliederbefragung

Formblatt Unterstützerunterschriften

Einverständniserklärung Kandidat

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