• Landesparteitag beschließt Eckpunkte zur Erneuerung der sächsischen FDP

    Die Delegierten des 43. Landesparteitages der FDP Sachsen haben heute den Antrag „Erneuerung der sächsischen FDP in der außerparlamentarischen Opposition“ mit großer Mehrheit verabschiedet. Darin wurden erste Eckpunkte und ein Fahrplan beschlossen, wie die Landespartei in der außerparlamentarischen Opposition einen Neuanfang organisieren will.

    Neben der Neudefinition des inhaltlichen Markenkerns der Liberalen sollen alle vorhanden Arbeitsstrukturen überprüft und auf die Anforderungen in der außerparlamentarischen Opposition neu ausgerichtet werden. So will die FDP Mitwirkungsrechte für Mitglieder ausweiten und zukünftig mehr externe Partner einbinden. „Wir werden die kommenden Monate nutzen, um eine intensive und ergebnisoffene Diskussion zu führen und durch eine Erneuerung der Partei neue Schlagkraft zu entwickeln“, so FDP-Generalsekretär Torsten Herbst.

    Bis zum Februar 2015 finden jetzt mehrere Regionalforen statt, um allen Mitgliedern eine direkte Beteiligung an der Diskussion zu ermöglichen. Die Ergebnisse sollen dem im Frühjahr 2015 neu gewählten Landesvorstand als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt werden.

    Mit einem Dringlichkeitsantrag spricht sich die FDP für ein klares Bekenntnis zur weiteren Nutzung der Braunkohle und die Wahrung sächsischer Interessen beim Verkauf der Braunkohle-Geschäftssparte von Vattenfall aus. Ein reiner Austausch eines ausländischen Staatskonzerns gegen einen anderen sei keine zukunftsfähige Lösung.

    Beschluss zur Braunkohle

    Beschluss zu Erneuerung der sächsischen FDP in der außerparlamentarischen Opposition


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