• FDP fordert sächsisch-polnischen Gipfel zur Zukunft der Bahnverbindung Dresden-Breslau

    Ende Februar wurde der Regionalexpress zwischen Dresden und Breslau eingestellt. Vor diesem Hintergrund spricht sich der sächsische FDP-Landesvorsitzende Holger Zastrow für einen sächsisch-polnischen Gipfel zur Zukunft der Eisenbahnverbindung von Dresden über Görlitz nach Breslau aus:  „Die endgültige Einstellung der Eisenbahndirektverbindung zwischen Sachsen und der Woiwodschaft Niederschlesien ist ein einziges Trauerspiel und ein schwerer Schlag für die Beziehungen Sachsens zu seinen polnischen Nachbarregionen. Ich fordere die sächsische Staatsregierung und insbesondere den SPD-Verkehrsminister Martin Dulig auf, der Einstellung nicht tatenlos zuzusehen, sondern aktiv ein Modell für die Zukunft der Zugverbindung zu entwickeln.

    Wir brauchen einen Eisenbahngipfel zwischen den politischen Vertretern Sachsens, der polnischen Regierung und dem niederschlesischen Marschallamt sowie den beteiligten Verkehrsunternehmen. Hier muss geklärt werden, wie in zukünftiges grenzüberschreitendes Verkehrsangebot organisiert und finanziert wird. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Stadt Breslau 2016 europäische Kulturhauptstadt ist, kann es nicht sein, dass die einzige durchgehende Eisenbahnverbindung einfach gekappt wird. Ich fordere Verkehrsminister Dulig auf, die Hände angesichts der eingestellten Verbindung nicht einfach in den Schoß zu legen, sondern wie Amtsvorgänger Morlok durch aktive Gespräche mit der polnischen Seite eine Lösung zu erreichen.“