• FDP kritisiert Kabinettsumbildung als „konfus und irritierend“

    Zastrow: „Gegen die Riege aus Technokraten und Bürokraten haben es kreative Köpfe und Leute, die aus der Lebenswirklichkeit statt aus dem politischen Karriereapparat der CDU kommen, schwer.“

    Die sächsische FDP hat die Kabinettumbildung des neuen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer als konfus und irritierend bezeichnet. Wie der Landesvorsitzende der Liberalen Holger Zastrow am Montag erklärte, stehe das Kabinett Kretschmer weder für einen Neuanfang noch für ein dringend nötiges Umdenken in Sachsen. „Kretschmer hat die Chance vertan, ein starkes Zeichen für neuen Elan und neue Ideen zu setzen. Im Gegenteil, Kretschmer setze auf Lösungen von gestern. Mit der Abberufung des gerade erst ins Amt gekommenen Kultusministers und Hoffnungsträgers Frank Haubitz beweist er zudem, in welch desolaten und chaotischen Zustand sich Union und Landespolitik befinden“, sagte Zastrow. „Gegen die Riege aus Technokraten und Bürokraten haben es neue kreative Köpfe und Leute, die hier tief verwurzelt sind und aus der Lebenswirklichkeit statt aus dem politischen Karriereapparat der CDU kommen, offenbar schwer.“

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