• FDP verlangt mehr Einsatz vom sächsischen Wirtschaftsminister für sächsische Bombardier-Standorte

    Zu den ersten Informationen über das neue Standortkonzept von Bombardier Transportation erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen und Präsidiumsmitglied der Bundespartei: „Beide sächsische Bombardier-Standorte besitzen eine besondere hohe Bedeutung für die jeweilige Region und ganz Ostsachsen. Eine wesentliche Schwächung bis hin zur möglichen Standortaufgabe in Görlitz wäre ein verheerendes Signal für die Region, die Mitarbeiter und zukünftige Fachkräfte.  Ich erwarte, dass der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig nicht nur mit öffentlichen Verlautbarungen in Sachsen eine Zukunft für die beiden Standorte fordert, sondern dass er endlich auch in der Konzernzentrale im kanadischen Montréal mit Management und Eigentümern spricht.

    Es ist ein Armutszeugnis, wenn sich der SPD-Wirtschaftsminister über die unzuverlässige Informationspolitik des Konzerns beschwert. Er hätte längst die Zeit gehabt, nach Kanada zu reisen und mit den Entscheidern vor Ort zu sprechen. Bereits seit seinem Amtsantritt ist die schwierige Wirtschaftslage des Konzerns bekannt.

    In einer Marktwirtschaft ist es natürlich Sache des Unternehmens, über Produkte und Standorte zu entscheiden. Wir erwarten jedoch, dass sich Wirtschaftsminister Martin Dulig mit ganzer Kraft für den Industriestandort Sachsen einsetzt und für hiesige Arbeitsplätze direkt bei den Bombardier-Entscheidern kämpft.“

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