• FDP verteidigt Unterstützung der sächsischen Schmalspurbahnen – Kritik des Landesrechnungshofes zurückgewiesen

    Die sächsische FDP hat die Kritik des Landesrechnungshofes an der Finanzierung der Schmalspurbahnen als „unangemessen“ zurückgewiesen. Wie FDP-Landeschef Holger Zastrow am Dienstag in Dresden erklärte, sei die Unterstützung der Dampfbahnen eine bewusste politische Entscheidung und „vollkommen richtig“. „Die Dampfbahnen sind nicht nur herausragende industriekulturelle Zeitzeugen, sondern auch regionale Identifikation, Wirtschaftsfaktor und Touristenmagnete. Sachsen verfügt über eines der größten Streckennetze in Europa und wird international für seine hohe Kompetenz bei der Pflege und dem Erhalt von Technik, Bahnlinien und Gebäuden sowie der Bewahrung von Eisenbahntraditionen geschätzt. Diese oft ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen und zu helfen, dass die oftmals strukturschwächeren Regionen die touristischen Potentiale der Dampfbahnen noch besser heben, ist uns als FDP immer ein wichtiges Anliegen gewesen und wird es bleiben“, so Zastrow weiter. Zudem habe die schwarz-gelbe Staatsregierung durch die Verankerung der Schmalspurbahnen im Haushalt für mehr Transparenz und Klarheit gesorgt. Das sollte eigentlich im Sinne des Rechnungshofes sein.

    Die Förderung der Dampfbahnen erfolgte zuvor als Teil der regionalen ÖPNV-Förderung. Durch die Entscheidung der CDU/FDP-Regierung ist die Finanzierung der Strecken dauerhaft gesichert und unabhängig von der regionalen Mittelverteilung im Bereich ÖPNV gemacht worden. Der Freistaat fördert zudem auch das touristische Projekt „Dampfbahn-Route Sachsen“, welches sich einem großen Zuspruch erfreut. Hervorzuheben ist auch der Start des letzten Bauabschnittes für den Wiederaufbau der durch die Flutkatastrophe 2002 zerstörten Weißeritztalbahn in diesem Jahr. Damit hat maßgeblich auch der Einsatz der FDP bewirkt, dass die Weißeritztalbahn wieder vollständig bis Kipsdorf fahren wird.