• Frank Müller-Rosentritt: „Anbindung an den Fernverkehr und schnelle Zugverbindung zwischen sächsischen Großstädten würde Wirtschaftsraum stärken“

    Ein Hochgeschwindigkeitszug der Deutschen Bahn wird in Dresden mit dem Namen „Freistaat Sachsen“ getauft.

    Dazu erklärt Landesvorsitzender Frank Müller-Rosentritt: „Ich finde es gut, dass Sachsen einen neuen Botschafter hat. Es nützt jedoch Sachsen nichts, einen ICE nur nach dem Freistaat zu benennen. Viel wichtiger ist, dass ein ICE auch nach Chemnitz oder von Chemnitz nach Leipzig fährt. Gerade letztere Verbindung von Leipzig nach Chemnitz muss schneller gehen, als das, was die Bahn aktuell vorlegt. Bahn-Vorstand Ronald Pofalla nennt Sachsen ‚Bahnland‘. Wenn dem so ist, sollten die sächsischen Großstädte vernünftig an das Fernbahnnetz angebunden werden. Ziel muss es sein zwischen den drei sächsischen Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz nicht mehr als jeweils eine halbe Stunde Fahrtzeit zu haben. Das stärkt den Wirtschaftsraum Sachsen und entspannt die Wohnraumsituation, da man so auch komfortabler auf mehr Wohnraumangebot zurückgreifen könnte.“