• Frank Müller-Rosentritt: „Düngemittelverordnung – alle Kritikpunkte von FDP und Landwirten ignoriert“

    Trotz heftiger Kritik der Freien Demokraten und Landwirten aus ganz Deutschland und der derzeitigen Notsituation durch COVID19, wurde heute im Bundesrat über die Düngeverordnung entschieden.

    FDP-Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Frank Müller-Rosentritt: „Der heutige Beschluss des Bundesrates zur Düngeverordnung ist ein schwarzer Tag für die Landwirte. Die Entscheidung über die Düngeverordnung zu diesen Notzeiten ist das völlig falsche Signal an die Landwirte, deren Arbeit systemrelevant ist. Statt mit neuen Verordnungen und Bürokratismus, sollten sich die Länder mit der Corona-Krise beschäftigen. Es ist unmöglich innerhalb von neun Monaten sämtliche Messstellen zu überprüfen und ein valides Messnetz aufzubauen, welches mit der Wasserrahmenrichtlinie konform läuft. Die Binnendifferenzierung wäre eine gute Sache für Sachsen, aber wo sind aktuell die Kapazitäten?
    Ich zweifele stark daran, dass es während der Krise möglich ist, die roten Gebiete entsprechend anzupassen, auch wenn es sehr wünschenswert und notwendig wäre. Alle Kritikpunkte von FDP und Landwirten sind ignoriert worden.“