• Frank Müller-Rosentritt fordert Krisenstab in der Staatskanzlei für Sachsens Mittelstand

    Frank Müller-Rosentritt sieht bezüglich der Auswirkungen des Corona-Virus Handlungsbedarf bei der Sächsischen Staatsregierung.

    Der Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete erklärt dazu: „Ich fordere die Staatskanzlei dazu auf, einen Krisenstab einzuberufen, der aktiv gegen die Auswirkungen der fehlenden Umsätze durch das Coronavirus, gerade im Mittelstand, arbeitet. Jetzt sind Liquiditätshilfen, Kreditbürgschaften, Förderinstrumente der SAB und Steuerstundungen das Mindestmaß an Hilfe für die sächsische Wirtschaft. Der Mittelstand braucht Liquidität, sonst droht die größte unverschuldete Insolvenzwelle Sachsens.

    Wegen Verschiebungen von Zahlungen, zum Beispiel aufgrund von Nichtabnahme von Maschinen oder Umsatzausfällen wegen Auftragsstornierungen, wie zum Beispiel im Messebau, stehen viele Unternehmen aktuell vor extrem herausfordernden Liquiditätsengpässen. Hinzu kommen Reisebeschränkungen, die Unternehmen in dramatischer Schnelle in die Insolvenz führen können.

    Darüber hinaus muss die Landesregierung dies zum Anlass nehmen, sich einer tief greifenden Abgabenkritik zu unterziehen und zu streichen, was nicht unbedingt notwendig ist. Unabhängig davon gilt es, jetzt die Bürgerinnen und Bürger spürbar zu entlasten, damit die dadurch frei gewordenen Mittel im Konsum unseren Dienstleistern, Einzelhändlern, Gastronomen und Handwerkern zur Verfügung stehen.“