• Frank Müller-Rosentritt: „In einer Demokratie darf Gewalt keinen Platz haben.“

    Landesvorsitzender Frank Müller-Rosentritt: „Wegen PEGIDA und einer immer stärker werdenden AfD habe ich damals begonnen mich aktiv politisch zu engagieren. Es war mir ein Anliegen, dass niemand in unserem Land aus Frust vor Stillstand Rassismus und Nationalismus wählt, sondern auch Weltoffenheit, Vielfalt und Fortschritt zur Wahl hat. Deshalb teile ich viele Positionen von Herr Chrupalla und der Partei, der er vorsitzt nicht. Trotzdem gibt es keinen Grund einen von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes gewählten Vertreter anzugreifen oder dessen Eigentum zu zerstören.

    Demokratie ist der Wettbewerb der Ideen im friedlichen Diskurs. Gewalt ist niemals Mittel der Debatte, da sie nicht nur verletzt und zerstört, sondern die Bereitschaft der Menschen sich politisch zu engagieren hemmt. Somit machen sich diese antidemokratischen Täter nicht nur in der Sache strafbar, sondern zerstören auch das Vertrauen der Menschen Mandate körperlich unversehrt ausüben zu können und legen damit die Axt an unserer Demokratie an. Denn Meinungsfreiheit ist immer, auch wenn es manchmal noch so schwer zu ertragen ist, die Freiheit der Andersdenkenden. Ich wünsche Herr Chrupalla gute Besserung.“