• Frank Müller-Rosentritt: „Sachsen braucht eigenes Soforthilfe-Zuschussprogramm“

    Während andere Bundesländer bereits mit eigenen Zuschussprogrammen für ihre Unternehmen die Soforthilfe des Bundes aufstocken, wird in Sachsen noch diskutiert. In der aktuellen Notsituation muss der sächsische Mittelstand mehr von der Landesregierung erwarten können.

    FDP-Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Frank Müller-Rosentritt: „Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wirtschaftsminister Martin Dulig haben schnelle, unbürokratische Soforthilfen versprochen. Stattdessen haben wir überlastete Antragsseiten und langwierige Bearbeitungen. Die sächsischen Unternehmer fühlen sich zu Recht allein gelassen. Auch ein eigenes Zuschussprogramm vom Freistaat lässt trotz der prekären Notlage vieler Firmen auf sich warten. Während in anderen Bundesländern bereits Gelder fließen, ist man hierzulande zum Zuschussproblem erst im Gespräch. Unsere Unternehmen können leider nicht auf eine schnelle unbürokratische Unterstützung zählen.

    Die Freien Demokraten fordern die sächsische Staatsregierung auf, endlich auch mittelständische Unternehmen mit elf bis 249 Mitarbeitern umfassend zu unterstützen. Diese Gruppe ist das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft und maßgeblich für die gute wirtschaftliche Situation und den Wohlstand im Freistaat verantwortlich. Notwendig ist eine sofortige Unterstützung durch Zuschüsse statt nur Darlehen, die das Problem der Coronakrise allein nicht lösen würden. Die Umsatzeinbrüche infolge dieser Krise werden andernfalls zu fatalen wirtschaftlichen Langzeitfolgen für Sachsen mit massiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt führen.“