• Frank Müller-Rosentritt: „Sächsische Wirtschaft braucht offene Grenzen“

    Heute vor 25 Jahren trat das Schengener Abkommen in Kraft. Teil des Abkommens war die Abschaffung der innereuropäischen Grenzkontrollen. Zur Eindämmung der COVID19-Ausbreitung haben Sachsens Nachbarländer Polen und Tschechien nun die Grenzen geschlossen. Das darf kein Dauerzustand werden.

    Dazu erklärt der FDP-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt: „Die Aufhebung der innereuropäischen Grenzkontrollen durch das Schengen Abkommen vor 25 Jahren ist eine der größten Errungenschaften der Europäischen Union. Das dürfen wir nicht leichtfertig aufgeben.

    In der aktuellen Situation sind selbstverständlich Maßnahmen zur Eindämmung von COVID19 notwendig. Das darf aber nur eine Ausnahme sein und sich nicht verstetigen. Die sächsische Wirtschaft spürt jetzt schon massiv die Folgen der Grenzschließungen zu Tschechien und Polen. In vielen Branchen sind unsere Nachbarn als Fachkräfte wichtige Stützen unserer Gesellschaft. Sie müssen die Garantie haben, dass wir uns als Europäer für ein schnelles Ende der Kontrollen und die volle Wiederherstellung der Freizügigkeit in Europa einsetzen.“