• Frank Müller-Rosentritt: „Statt Abwrackprämie lieber clevere Öffnung der Gastronomie“

    Während zahlreiche Branchen um ihre Existenz bangen und noch immer auf Unterstützung hoffen, fordert Ministerpräsident Michael Kretschmer eine „Autokauf-Prämie“. Der FDP-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt erklärt dazu:

    „Warum Michael Kretschmer jetzt eine Abwrackprämie für eine Branche fordert, die nicht ansatzweise so stark unter den durch Corona bedingten Einschränkungen leidet wie viele andere Branchen, ist nicht nachvollziehbar. Während Gastronomen, die komplette Tourismus- und Veranstaltungsindustrie sowie zahlreiche Künstler aufgrund staatlicher Vorgaben seit Wochen keine Einnahmen mehr haben, dürfen Autos verkauft werden. Doch genau diese Branchen brauchen jetzt dringend Hilfe, die über Kreditprogramme hinausgeht.

    Es ist dringend notwendig, nicht zurückzuzahlende Zuschüsse für unsere sächsischen Unternehmen zur Verfügung zu stellen, um stark betroffene Branchen vor der Insolvenz zu bewahren. Außerdem sollten die Gastronomen, unter Einhaltung aller notwendigen Schutzmaßnahmen, zumindest ihre Außenbereiche wieder öffnen dürfen. Hier fordern die Freien Demokraten von der sächsischen Staatsregierung, auf die Verbände zu hören und ihre Ideen und Konzepte auf Umsetzung zu prüfen und ihnen Handlungsspielraum zu ermöglichen. Darüber hinaus brauchen alle Hoteliers dringend eine Perspektive. Schließungen bis in den Sommer hinein sind nicht verhältnismäßig.“