• Freistaat muss die kompletten Corona-Kosten der Hochschulen übernehmen

    Nach Medienberichten hat die Sächsische Staatsregierung den Hochschulen des Freistaates 3,5 Millionen Euro als Unterstützung zu der Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen bewilligt. Beantragt hatten die Einrichtungen jedoch rund 30 Millionen Euro. Die Freien Demokraten Sachsen fordern die vollständige Übernahme der Kosten durch den Freistaat.

    „Die Verantwortung für die laufende Hochschulfinanzierung liegt in Verantwortung der Sächsischen Staatsregierung. Es ist daher auch ihre Aufgabe, die Qualität von Forschung und Lehre durch die Finanzierung des Corona-Mehraufwandes sicherzustellen“, erklärt Thomas Kunz, Vorsitzender Landesfachausschuss Wissenschaft, Hochschule und Innovation. „Die notwendigen Mittel zur Bewältigung der Krise und der Gewährleistung zukünftiger Forschungs- und Lehraufgaben müssen vollumfänglich gewährleistet sein. Die fast 90 Prozent Mehraufwand, welche die Hochschulen momentan allein tragen müssen, zwingen sie unter Umständen zu Abstrichen bei Lehre, Betreuung der Studenten und Forschungsaufgaben. Darunter leiden nicht nur die Studenten, sondern zwangsläufig auch die Innovationsfähigkeit des Freistaates. Wir fordern daher die vollständige Übernahme der Kosten durch die Staatsregierung.“

    FDP-Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Frank Müller-Rosentritt betont ebenfalls: „Die sächsischen Hochschulen dürfen durch die Hürden, welche die Corona-Pandemie mit sich bringt, nicht ins Hintertreffen geraten. Nur durch die vollumfängliche Unterstützung durch den Freistaat können sich unsere Hochschulen weiterhin darauf konzentrieren die hervorragende Qualität beizubehalten und zu steigern, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können.“

    Pressefotos zum Download:
    Thomas Kunz, Vorsitzender Landesfachausschuss Wissenschaft, Hochschule und Innovation
    Frank Müller-Rosentritt, FDP-Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordneter