• Furioser Wahlkampfauftakt der FDP Sachsen in Radebeul

    “Wir können es schaffen, wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand, Sachsen ist nicht Berlin!” Mit Volldampf – und zwar im doppelten Wortsinn – ist die FDP Sachsen in den Landtagswahlkampf gestartet. Gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern, Kandidaten, Freunden und Unterstützern der sächsischen Liberalen war Spitzenkandidat Holger Zastrow zunächst in Moritzburg in die Lößnitzgrundbahn gestiegen und unter Dampf bis nach Radebeul Ost zum Alten Güterboden gefahren. Hier hatten sich rund 200 Gäste eingefunden, um gemeinsam mit dem Spitzenkandidaten der FDP Sachsen offiziell in den Wahlkampf zur Landtagswahl am 31. August zu starten.

    Zu Beginn machten der Handwerksmeister Uwe Bräutigam, Sozialpädagogin Anja Jonas und Restaurator Michael Eilenberger stellvertretend für alle anderen Kandidaten klar, warum sie gerade jetzt für die sächsische FDP ins Rennen gehen. Dem stellvertretenden sächsischen Ministerpräsidenten und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, und Dr. Jürgen Martens, Staatsminister der Justiz und für Europa, war es dann vorbehalten, eine kurze Bilanz der zurückliegenden fünf Regierungsjahre der FDP Sachsen zu ziehen. Dabei erinnerten die beiden Minister im Gespräch mit Moderator André Hardt auch an die großartige Entwicklung, die etwa Sachsens Wirtschaft oder der Arbeitsmarkt in den zurückliegenden fünf Jahren genommen haben und an erfolgreiche Projekte wie die Staatsmodernisierung oder den erfolgreich zu Ende gebrachten Leipziger City-Tunnel.

    Spitzenkandidat Holger Zastrow schwor die rund 200 Gäste dann in einer mitreißenden und kämpferischen Rede auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. „Ich habe jetzt richtig Lust, zu kämpfen. Egal wie es ausgeht – ich bin jetzt im Tunnel auf dem Weg zum 31. Augst und ich bitte Euch: Folgt mir nach!“ Holger Zastrow versprach einen hundert Prozent sächsischen Wahlkampf und zeigte sich mit Blick auf die aktuellen Umfragewerte optimistisch. „Wir sind in Schlagdistanz, wir können es schaffen und wir haben unser Schicksal selbst in der Hand“, sagte Zastrow. Er habe den Ehrgeiz, gerade hier aus Sachsen das Signal zu senden, dass die FDP wieder Wahlen gewinnen könne. „Wir sind nicht die Partei der Jammerlappen, sondern wir sind Optimisten. Wenn es jemand schaffen kann, dann wir“, gab sich der sächsische FDP-Vorsitzende kämpferisch. Schließlich gehe es darum, den eigenen, den sächsischen Weg weiter erfolgreich zu beschreiten. Denn nur in Sachsen gebe es derzeit noch eine marktwirtschaftliche Regierung. Das gelte es zu verteidigen. „Wir wollen zeigen, dass Schwarz-Gelb eine Zukunft hat, denn Sachsen ist nicht Berlin!“, rief Holger Zastrow den Versammelten zu, die seine Rede schließlich mit stehenden Ovationen würdigten.

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