• Gerichtsentscheidung zu “Dresdner Bahn” in Berlin ist wichtiger Meilenstein für schnellere Bahnverbindung von Dresden nach Berlin

    Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in erster und letzter Instanz entschieden, dass der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes vom 13. November 2015 für den Abschnitt 2 des Vorhabens „Ausbau Knoten Berlin, Berlin Südkreuz – Blankenfelde“ Bestand hat. Damit ist eine wichtige Hürde für die Beschleunigung der Bahnverbindung Dresden-Berlin genommen. Dazu erklärt Torsten Herbst, Spitzenkandidat zur Bundestagswahl und Generalsekretär der FDP Sachsen:„Das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist ein wichtiger Meilenstein für eine kürzere Eisenbahnfahrtzeit nach Berlin. Der Ausbau der bisher nur für den S-Bahn-Verkehr genutzten Teilstrecke im Berliner Ortsteil Lichtenrade für den Fernverkehr ist eine wichtige Voraussetzung für die Beschleunigung der Eisenbahnfernverbindung Dresden-Berlin. Es bringt für Reisende wenig, wenn zukünftig Züge mit hoher Geschwindigkeit bis an die Berliner Stadtgrenze fahren, dann aber im Stadtgebiet ausgebremst werden.

    Es ist schon peinlich genug, dass wir im Zeitalter des Hochgeschwindigkeitsverkehrs noch immer über zwei Stunden mit der Bahn von Dresden nach Berlin fahren – und damit langsamer als vor dem Zweiten Weltkrieg. Es muss in Deutschland wieder schneller möglich werden, bedeutende Infrastrukturvorhaben zu realisieren und Klagen zügig zu entscheiden.

    Ich fordere die sächsische Staatsregierung auf, beim Bund und der Bahn Druck zu machen, dass der bereits um mehrere Jahre verzögerte Ausbau der strategisch wichtigen Bahnstrecke Dresden-Berlin für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h jetzt mehr Fahrt aufnimmt. Es kann einfach nicht sein, dass sich die gesamte Region Dresden beim schnellen Eisenbahnfernverkehr sprichwörtlich auf dem Abstellgleis befindet.”

    Hintergrund: Pressemitteilung zum Urteil

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