• Holger Zastrow: „Sachsen braucht einen Digitalstaatsminister und eine klare Digitalstrategie“

    Bei ihrer heutigen Kabinettssitzung am Dresdner Sitz des Chipherstellers Globalfoundries beriet die Sächsische Staatsregierung über das Thema Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung. Im Rahmen der „Digitalen Verwaltung Sachsen“ sollen bis Ende 2022 alle Verwaltungsverfahren online abgewickelt werden können. Dazu erklärt der FDP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Holger Zastrow:

    „Sachsen befindet sich beim digitalen Bürgerservice im deutschen und europäischen Vergleich leider noch im tiefen Analogzeitalter. Kaum eine Verwaltungsleistung ist heute bereits online verfügbar. Blockchain und künstliche Intelligenz sind in der sächsischen Landesverwaltung echte Fremdworte. Wir brauchen endlich eine neue sächsische Digitalstrategie mit klaren Meilensteinen und einen Digitalstaatsminister zur Steuerung. Auch bei der digitalen Infrastruktur ist noch viel Luft nach oben. Wenn im Jahr 2018 nicht einmal 3 Prozent der vom Bund für den Breitbandausbau in Sachsen bewilligten Mittel abgerufen wurden, zeigt dies, wo wir beim dringend notwendigen Netzausbau stehen. Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Gerade im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen kann sie dafür sorgen, dass unnötige Wege gespart werden und die Verschwendung von Lebenszeit beim Warten in Amtsstuben ein Ende hat.“