• Holger Zastrow: “Sachsen soll um die in der Sommerpause arbeitslosen Lehrer anderer Bundesländern werben”

    Viele tausend Lehrerinnen und Lehrer sind bundesweit während der Sommerferien arbeitslos. Dies resultiert aus der Praxis einiger Bundesländer, zum Beispiel Baden-Württemberg, die ihre Lehrkräfte jeweils nur für ein Schuljahr befristet einstellen. Sachsen hat derzeit immense Probleme, die eigenen Lehrerstellen zu besetzen. Die sächsische FDP fordert darum, ein Anwerbeprogramm für die zeitweise arbeitslosen Lehrer in anderen Bundesländern zu starten. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Freien Demokraten in Sachsen, Holger Zastrow:

    “Die Staatsregierung soll sich offensiv darum bemühen, zeitweise arbeitslose Lehrer in anderen Bundesländern für den Schuldienst in Sachsen anzuwerben. Der Freistaat kann unbefristete Verträge, ein mittlerweile ansprechendes Vergütungsniveau mit Verbeamtungsoption und ein vergleichsweise gutes Klima an sächsischen Schulen bieten. Während Lehrkräfte anderswo vorübergehend in die Arbeitslosigkeit rutschen, können wir in Sachsen langfristige Sicherheit bieten.

    Das Anwerben von Lehrkräften aus anderen Bundesländern ist zwar nur ein kleiner Baustein zur Verbesserung der Situation an den Schulen, aber das Umwerben von Fachkräften ist deutlich sinnvoller, als weitgehend nur auf Seiteneinsteiger und die Kürzung der Stundentafel zu setzen. Grundsätzlich muss Sachsen die eigene Lehrerausbildung endlich so gestalten, dass in Zukunft tatsächlich wieder eine Auswahl der Besten für unsere Klassenzimmer möglich wird.”