• Mehr Bürokratie für Unternehmen dank CDU/SPD-Vorstoß aus Sachsen

    Seit Tagen steht Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) mit ihrer Novelle der „Arbeitsstättenverordnung“ unter Beschuss. Experten bezeichnen den Entwurf der neuen Verordnung als „Bürokratiemonster“. Verschärfte Regelungen gibt es unter anderem für Telearbeitsplätze bei der Heimarbeit sowie zur Beleuchtung und Temperatur in Archiven und Pausenräumen. Besonders in der Kritik: Eine ‘abschließbare Kleiderablage’ für jeden Mitarbeiter. Jetzt kommt heraus, dass die Regelung gar nicht aus dem Bundesarbeitsministerium stammt, sondern auf Initiative des CDU/SPD-regierten Bundeslandes Sachsen am 19. Dezember im Bundesrat beschlossen wurde. 1601327_10153244523617454_4882692482027226267_n

    Dazu sagt FDP-Generalsekretär Torsten Herbst: „Irgendwie wähnt man sich im falschen Film. Erzählen nicht gerade Politiker der sächsischen CDU bei jeder Wirtschaftsveranstaltung, dass sie für Bürokratieabbau kämpfen? Und jetzt sorgen ausgerechnet sächsische CDU und SPD dafür, dass das Bürokratiemonster ‘Arbeitsstättenverordnung’ sogar noch zusätzlich verschärft wird? Liebe CDU, Glaubwürdigkeit in der Wirtschaftspolitik sieht anders aus!“

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