• Ministeramt nur als Nebenjob?

    Mit Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) kandidiert neben Innenminister Markus Ulbig (CDU) ein weiteres Kabinettsmitglied für den Posten des Dresdner Oberbürgermeisters. FDP-Generalsekretär Torsten Herbst sieht die Kandidaturen sächsischer Regierungsmitglieder kritisch: „Mit Eva-Maria Stange haben wir jetzt bereits das zweite Kabinettsmitglied auf Landesebene, das lieber Wahlkampf in ‪Dresden macht als Regierungsarbeit in ‪‎Sachsen. 
    Irgendwie gewinnt man den Eindruck, die Ernennung als Minister(in) ist so eine Art Hobby, das man nicht wirklich ernst nehmen muss. Wie sich ein zeitaufwändiger Wahlkampf mit der weiteren Erfüllung der Aufgaben als Minister verträgt, dürfte nicht nur die Wähler, sondern auch die Steuerzahler interessieren. Offenbar wussten beide auch bereits zum Zeitpunkt der Ministerernennung, dass sie höchstwahrscheinlich für den Dresdner Rathaussessel kandidieren. Der Verdacht der Wählertäuschung liegt damit auf der Hand.“

    Meldung zur Oberbürgermeisterwahl bei Radio Dresden