• Mit der FDP wird es keine höhere Grunderwerbsteuer geben!

    Nur in den Bundesländern Bayern und Sachsen ist die Grunderwerbsteuer in den vergangenen Jahren stabil geblieben. Allein diese beiden Länder haben auf eine Erhöhung verzichtet, seit die Befugnis, über die Höhe der Steuer selbst zu entscheiden, 2006 auf die Länder übertragen wurde. Lediglich die sächsischen Grünen hatten sich bereits im Jahr 2012 für eine Erhöhung um 43 Prozent im Freistaat ausgesprochen. Nun fürchtet beispielsweise die „Welt am Sonntag“ (jüngste Ausgabe), „als Nächstes werden sich wohl die Bayern und Sachsen auf steigende Kaufnebenkosten einstellen müssen“.

    Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen und Spitzenkandidat seiner Partei zu anstehenden Landtagswahl:

    „Wenn die FDP in der kommenden Wahlperiode wieder mit am Kabinettstisch sitzt, wird es weiterhin keine Erhöhung der Grunderwerbsteuer für die vielen jungen Familien geben, die Wohneigentum erwerben wollen. So, wie wir in den vergangenen Jahren eine Erhöhung verhindert haben, werden wir es auch weiterhin tun. Und wir fordern in unserem Wahlprogramm sogar eine stufenweise Absenkung dieser Landessteuer.

    Denn wir wollen junge Familien, die sich ein eigenes Heim schaffen wollen, nicht stärker belasten. Wir wollen die Bildung von Wohneigentum als eine der besten Säulen der Altersvorsorge nicht verteuern. Zudem träfe eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer nicht nur die Käufer von eigengenutzten Immobilien, sondern auch Mieter.

    Dass eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer nicht notwendig ist, um solide zu haushalten und keinen Cent neue Schulden aufzunehmen, beweist Sachsen bereits. Daran wird sich auch nichts ändern.“