• „Nein zu noch mehr und noch größeren Windkraftanlagen in Sachsen“

    Zur Forderung der sächsischen Grünen, den Ausbau der Windkraft in Sachsen erheblich zu verstärken und die rund 900 Anlagen im Freistaat durch rund 1.200 leistungsfähigere Anlagen zu ersetzen, erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der Freien Demokraten Sachsen und FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl:

    „Noch mehr Windräder, noch größere Windräder – das ist die Antwort der Grünen darauf, dass Windkraft in Sachsen nicht funktioniert. Vielleicht fordern die Grünen ja demnächst Gezeitenkraftwerke in Sachsen, um den Zustand auszugleichen, dass Sachsen nicht am Meer liegt.

    Vollkommen richtig ist die Einschätzung der Grünen, dass der Braunkohle-Ausstieg zu einem ‚Abschied vom Energieland Sachsen‘ führen wird. Allein die Antwort ist falsch: Einen großen Fehler kann man nicht durch einen noch größeren Fehler beheben.

    Würden die Pläne der Grünen Realität, droht eine noch stärkere Verschandelung der sächsischen Landschaft, bis hin zu Windkraftanlagen im Wald oder im Umfeld von Landschaftsschutzgebieten. Und das für einen ideologischen Traum, denn von den Eingriffen in die Natur ganz abgesehen, kann die Windkraft keine versorgungssichere und bezahlbare Energieversorgung garantieren.

    Deshalb sagen wir weiterhin klar Nein zu noch mehr und noch größeren Windkraftanlagen in Sachsen.“