• Runder Tisch für Wassersportnutzung am Bärwalder See gefordert

    Nach einem Bescheid der Landesdirektion Sachsen sind Kitesurfen, Jetski- und Wasserskifahren auf dem Bärwalder See vorerst nicht mehr möglich. Erst nach einer aufwändigen Kennzeichnung von Nutzungsflächen mit speziellen Tonnen sollen diese Formen des Wassersports wieder zugelassen werden. Dazu erklärt Holger Zastrow, Landesvorsitzender der FDP Sachsen: „Der Bescheid der Landesdirektion mit dem plötzlichen Aus für Kitsurfing, Jetski- und Wasserskifahren ist ein Meisterstück aus dem Bürokratie-Tollhaus. Während der Wassersport mit diesen Geräten bisher problemlos möglich war, würgt man jetzt den zarten Tourismusaufschwung am Bärwalder See mit der Bürokratiekeule ab. Es war klar vorauszusehen, dass die teure Kennzeichnung der speziellen Wassersportflächen auf dem See nicht einfach durch die Gemeinde zu stemmen ist.

    Jetzt ist es Zeit für einen runden Tisch, an dem Landesdirektion, LMBV, Gemeinde und Wassersportanbieter gemeinsam nach einer Übergangslösung für diesen Sommer suchen. Es kann nicht sein, dass die bisherigen Wassersportanbieter plötzlich vor dem Aus am Bärwalder See stehen. Wer weitere Anbieter und Investoren anlocken möchte, muss auch verlässliche Rahmenbedingungen bieten. In die Rekultivierung des ehemaligen Tagebaus sind immerhin bereits Millionenbeträge geflossen. Die Einschränkung der Seenutzung vermindert daher nicht nur die Attraktivität der Tourismusregion, sie blockiert auch die Nutzung der vorhandenen wirtschaftlichen Potenziale.“