• Sächsische Grunderwerbsteuer senken – Schaffung von privatem Wohneigentum fördern

    Die sächsische FDP spricht sich für eine Absenkung der Grunderwerbsteuer zum Kauf von Wohneigentum aus. Über die Höhe der Steuer bestimmen die Bundesländer. Derzeit beträgt sie in Sachsen 3,5 Prozent des Kaufpreises einer Immobilie. Dazu erklärt Holger Zastrow, Landesvorsitzender der FDP Sachsen und Präsidiumsmitglied der Bundespartei: „Wir fordern für die kommenden zwei Jahre die Absenkung der Grunderwerbsteuer auf unter ein Prozent für den Kauf von Wohngrundstücken und Wohnimmobilien in Sachsen. Der Freistaat liegt bei der Wohneigentumsquote derzeit an drittletzter Stelle bundesweit. Gerade für junge Familien muss die Schaffung von Wohneigentum erleichtert werden. Angesichts der aktuell minimalen Zinsen für Spareinlagen und äußerst vager Rentenaussichten ist die Förderung von Wohneigentum eine sinnvolle Maßnahme.

    Angesichts der erneuten Steuermehreinnahmen des Freistaats von knapp 380 Millionen Euro gegenüber der Mai-Steuerschätzung wäre es kein Problem, mit dem Doppelthaushalt 2017/2018 eine Absenkung der Grunderwerbsteuer zu beschließen.“

    Im Haushalt des Freistaates Sachsen sind für das Jahr 2016 insgesamt Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer von Privatpersonen und Unternehmen in Höhe von 236 Millionen Euro eingeplant.