• Landesvorstand der FDP Sachsen

    Vorstandsklausur in Grimma: FDP Sachsen will wieder angreifen

    Der neunzehnköpfige Landesvorstand der FDP Sachsen hat sich am Wochenende im Hotel „Kloster Nimbschen“ (Grimma) zu einer Strategieklausur getroffen. FDP-Landesvorsitzender Holger Zastrow erklärte nach der Klausur, dass die sächsische FDP nach der Bewältigung der Wahlniederlagen bei Bundestags- und Landtagswahl jetzt wieder „selbstbewusst nach vorn blickt“ und mit Themen „in die Offensive“ gehen wolle. „Auch die erste Runde der Bürgermeisterwahl mit vier neu gewonnenen Rathäusern in Sachsen zeigt: Mit der FDP ist im Freistaat wieder zu rechnen.“ Die sächsische FDP setzt sich zum Ziel, zur Bundestagswahl 2017 zwei Sitze zu gewinnen und 2019 wieder in den Landtag einzuziehen.

    „Wir wollen die FDP als unabhängige und freiheitliche Bürgerbewegung entwickeln, die für ein neues Verhältnis zwischen Staat und Bürgern sowie für ein klares Bekenntnis zu Fortschritt und neuen Technologien steht. Wir sehen uns als natürlicher Partner derjenigen, die mutig anpacken und durch eigene Kraft für sich und andere etwas erreichen wollen. Wir wollen daher Privatsphäre und Eigentum der Bürger gegen immer mehr Eingriffe und Bevormundungen durch den Staat schützen. Das gelte für die Stärkung der Bürgerrechte durch mehr direkte Demokratie genauso, wie für die Ablehnung der Bespitzelung privater Telefongespräche und E-Mails durch die Vorratsdatenspeicherung oder staatliche Ernährungsvorgaben, Quoten sowie überzogene Vorschriften bei Gebäudesanierungen“, erklärte Zastrow. Der sächsischen CDU/SPD-Staatsregierung warf Zastrow „politische Anspruchlosigkeit“ vor. „Allein beim Bürokratieabbau zeigt sich, dass die Staatsregierung sich weder konkrete Ziele setzt, noch in der täglichen Regierungsarbeit etwas dafür tut, die bürokratische Gängelung von Bürgern und Unternehmen im Alltag zu reduzieren“, so der FDP-Landeschef.

    Die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende und Kreisvorsitzende im Landkreis Leipzig, Anja Jonas, zeigt sich erfreut über die Auswahl des Tagungsortes: „Das Kloster Nimbschen ist der richtige Ort, um sich in entspannter Atmosphäre inspirieren zu lassen und Zukunftsstrategien zu entwickeln. Wir werden mit Sicherheit wieder hierher kommen.“