• Vorziehen des Kohle-Ausstiegs wäre Katastrophe mit Ansage

    Medienberichten zufolge sprechen sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sich für einen vorzeitigen Kohle-Ausstieg aus.

    Dazu erklärt Holger Zastrow, Landesvorsitzender der FDP Sachsen und Spitzenkandidat der Freien Demokraten zur Landtagswahl:

    „Solche Forderungen sind zutiefst unsolidarisches Verhalten. Wir dürfen die Lausitz nicht opfern, nur weil sich Politiker offenbar kurzfristig Sympathiepunkte bei schulschwänzenden Schülern erhoffen. Es müssen endlich wieder politische und ökonomische Vernunft in die Debatte einziehen.

    Schlimm genug, dass der Bund und die Landesregierungen der Braunkohle-Länder den Ausstieg durchziehen wollen, bevor der Strukturwandel in den betroffenen Regionen gelungen ist. Man beruhigt das eigene Gewissen einfach nur mit Steuergeldern für Behördenansiedlungen, kleine Leuchtturmprojekte und ohnehin längst überfällige Infrastrukturmaßnahmen.

    Diesen Ausstieg, der verheerende Folgen für die Region befürchten lässt, auch noch vorzuziehen, wäre eine Katastrophe mit Ansage.“