• Zastrow: “Der sächsische FDP Landesverband kann auf das erreichte Wahlergebnis sehr stolz sein!”

    Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis wird der FDP Landesverband Sachsen mit drei Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten sein. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der FDP Sachsen, Holger Zastrow: “Der sächsische Landesverband kann auf das erreichte Wahlergebnis sehr stolz sein. Mit unserem Spitzenkandidaten Torsten Herbst (Dresden), Jürgen Martens (Meerane) und Frank Müller-Rosentritt (Chemnitz) haben wir drei hervorragende Vertreter des Landesverbandes in der nächsten FDP-Bundestagsfraktion. Alle drei verkörpern eine ausgezeichnete Mischung, sowohl in Bezug auf das Alter und ihre Berufe als auch ihre jeweilige Politikerfahrung. Während mit Torsten Herbst und Jürgen Martens zwei erfahrene Akteure gewählt worden sind, die seit vielen Jahren das Bild der sächsischen FDP prägen, ist Frank Müller-Rosentritt noch relativ neu in der Partei und bringt frischen Wind in die Debatte. Das zeigt einmal mehr, dass wir mit unserer Mischung aus Erfahrung und Erneuerung auf dem richtigen Kurs sind und der Wähler dieses Politikangebot auch honoriert. Alle drei werden unsere sächsischen Interessen gut vertreten und eine starke Stimme des Ostens in Berlin sein.

    Besonders bemerkenswert ist, dass wir in Sachsen ein Zweitstimmen-Ergebnis erzielt haben, das auf dem Niveau der SPD liegt und die Grünen mit ihren schwachen 4,6 Prozent Stimmenanteil sogar noch weit hinter sich lässt; obwohl beide Parteien im Sächsischen Landtag vertreten sind. Und all dies trotz der hohen Ergebnisse von CDU und AfD. Stolz bin ich darauf, dass die FDP Sachsen mit 8,2 Prozent der Zweitstimmen das mit Abstand beste FDP-Wahlergebnis der ostdeutschen Flächenländer erzielt hat und mit den drei Personen auch die meisten ostdeutschen FDP-Abgeordneten stellen wird. Der sächsische Landesverband bleibt damit die stärkste liberale Kraft im Osten Deutschlands.

    Persönlich freut mich auch, dass wir in den beiden Dresdner Wahlkreisen mit 10,3 bzw. 9.6 Prozent landesweit die besten Zweitstimmenergebnisse geholt haben. Dresden ist nicht nur die größte Stadt Deutschlands, die von einem Oberbürgermeister mit FDP-Parteibuch geführt wird, sondern auch eine liberale Hochburg – nicht nur in Sachsen. Es zeigt sich, dass sich eine engagierte und erkennbare politische Arbeit vor Ort bei allen Wahlen auszahlt.

    Ganz herzlich gratuliere ich unserem Generalsekretär, meinem langjährigem Wegbegleiter und Freund Torsten Herbst, zum Einzug in den Bundestag und danke ihm für seinen großen persönlichen Einsatz im Wahlkampf. Darüber hinaus gilt mein Dank auch unseren Kandidaten, den vielen ehrenamtlichen Wahlhelfern und unserem Jugendverband, der Jungliberalen Aktion Sachsen. Uns allen ist gemeinsam mit Christian Lindner und der Bundespartei etwas gelungen, was völlig unmöglich schien: Für den Landesverband auf rein ehrenamtlicher Basis, aus der APO heraus und ohne jegliche professionelle Strukturen einen hervorragenden Beitrag zum Gesamtwahlergebnis unserer Partei zu leisten. Dieses Bundestagswahlergebnis ist das Fundament für die Kommunalwahlen in anderthalb Jahren und den Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag 2019. Darauf bauen wir auf.“

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