• Zastrow: „Ehe für alle war ein längst überfälliger Schritt zur Gleichstellung homosexueller Paare“

    Der Bundestag hat heute mit großer Mehrheit die „Ehe für alle“ beschlossen. Damit ist eine Eheschließung künftig auch für homosexuelle Paare möglich. Dazu erklärt der FDP-Landesvorsitzende Holger Zastrow, Landesvorsitzender der FDP Sachsen: „Als Liberaler freut mich diese Entscheidung außerordentlich. Denn die Freien Demokraten haben sich stets konsequent dafür eingesetzt, dass sich auch homosexuelle Paare in Deutschland trauen können, so wie es in anderen Ländern schon seit langem Normalität ist. Dies war insoweit ein längst überfälliger Schritt zur Gleichstellung homosexueller Paare. Damit wird Deutschland ein Stück moderner und freiheitlicher. Für uns ist die Ehe eine Gemeinschaft, in der man verbindlich füreinander Verantwortung übernimmt – in guten wie in schlechten Zeiten. Diese Möglichkeit auf heterosexuelle Paare zu beschränken, passt nicht mehr in die Zeit. Für uns gilt das Prinzip „Gleiche Pflichten, gleiche Rechte“.

    Bedauerlich finde ich allerdings, dass offenbar sämtliche sächsischen CDU-Abgeordneten und auch die Kanzlerin selbst, dagegen gestimmt haben. Dies zeigt einmal mehr, dass die Union gesellschaftspolitisch noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist.

    Dennoch sollten wir in einer Demokratie auch respektieren, dass es zur „Ehe für alle“ auch andere Meinungen gibt – ob juristisch oder persönlich begründet. Genauso wie die Ehe ist auch die Demokratie für alle da.

    Mit der heutigen Bundestagsentscheidung hat Deutschland Geschichte geschrieben.“

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