• Zastrow: Keine Verkehrspolitik für Ideologen, sondern für Verkehrsteilnehmer!

    Anlässlich der gestern vorgestellten Radschnellwege-Pläne des sächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministers, Martin Dulig (SPD), erklärt Holger Zastrow, FDP-Landeschef und Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2019:

    „Millionenschwere neue ‚Radschnellwege‘ zwischen den Ballungszentren, während anderenorts die Straßen und Radwege in miserablem Zustand sind: Verkehrsminister Dulig sind prestigeträchtige und überteuerte Verkehrsexperimente wichtiger als eine solide Verkehrsinfrastruktur. Der Minister muss endlich Prioritäten setzen und Verkehrspolitik nicht für Ideologen machen, sondern für Verkehrsteilnehmer – für die Auto- und Radfahrer, die Fußgänger und ÖPNV-Nutzer.

    Wir brauchen zuallererst ordentliche Straßen, einen funktionierenden ÖPNV sowie sichere und attraktive Radwege in Sachsen. Erst die Pflicht, dann die Kür! Was wollen wir mit ‚Radschnellwegen‘ zwischen Ballungszentren, wenn Berufspendler noch jeden Tag im Stau stehen? Wenn der ÖPNV in Sachsen noch in seine Zweckverbände zersplittert ist, die seit Jahrzehnten kein einheitliches Netz- und Tarifsystem auf die Reihe bekommen? Wenn etwa der Elbradweg einfach sich selbst überlassen wird oder die Radwege in der Dresdner Heide durch Entsiegelung verschlechtert und unattraktiv gemacht werden?“