• Nahles Rentenpläne sind Anschlag auf zukünftige Rentner im Osten

    Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat ihre Pläne zur Angleichung der Rentenberechnung in Ost- und Westdeutschland vorgestellt. Dazu erklärt Holger Zastrow, Landesvorsitzender der sächsischen FDP und Präsidiumsmitglied der Bundespartei: „Die von Andreas Nahles angekündigte ‚Angleichung‘ der Renten in Ostdeutschland an die westdeutsche Rentenberechnung ist ein purer Euphemismus. Nahles versucht sich die kurzfristige Zustimmung der jetzigen Rentner in Ostdeutschland vor der kommenden Bundestagwahl zu erkaufen, die jetzigen Arbeitnehmer im Osten zahlen dafür jedoch einen hohen Preis. Denn die „Angleichung“ bedeutet nichts anderes, als dass ihr zukünftiges Rentenniveau sinken wird. Das ist ein Anschlag auf die heutigen Arbeitnehmer und zukünftigen Rentner im Osten.
    Die Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Rentenangleichung ist nicht nur handwerklich schlecht gemacht, sie kostet auch zusätzliche Milliarden, ohne dass derzeit wirklich absehbar ist, wie sich die Rentenhöhe, Einkommen und Verdienstniveau in Ostdeutschland entwickeln werden. Dieser Reformvorschlag ist typisch sozialdemokratisch: Teure Geschenke werden großzügig in der Gegenwart verteilt, und zukünftige Generationen müssen dafür zahlen.“