• Zastrow: „Wir sind in Schlagdistanz, wir schaffen das!“

    Über 100 Gäste beim Westsächsischen Wahlaufruf in Zwickau

    Das August-Horch-Museum illustriert mit seiner Sammlung zur deutschen Automobilgeschichte beeindruckend, was auch symbolisch für ganz Sachsen steht: Technikfreundlichkeit, Erfindergeist, Fortschrittsgeist und Optimismus. Passender hätte der Ort für den Westsächsischen Wahlaufruf mit Holger Zastrow deshalb nicht ausgesucht werden können. Und über 100 Mitglieder, Freunde und Sympathisanten der FDP Sachsen waren am Sonntagnachmittag nach Zwickau gekommen, um noch einmal Schwung zu holen und gemeinsam alle Kräfte für die Landtagswahl zu bündeln und zu mobilisieren.

    Dass man als Liberaler Wahlen gewinnen kann und wie man das macht, erläuterte zu Beginn Plauens frisch wiedergewählter Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer. Er hatte sich erst vor einem Monat gegen einen gemeinsamen Kandidaten von Rot-Rot-Grün und gegen einen CDU-Konkurrenten durchgesetzt und sein Amt verteidigt. Der Familienvater aus Burgstein im Vogtland, André Ludwig, der 25-jährige Unternehmer Joachim Roßberg aus Wildenfels und der Musikpädagoge Nico Tippelt aus Glauchau erklärten danach ihre Motivation, gerade jetzt für die sächsischen Liberalen in die Schlacht zu ziehen. Einhelliger Tenor: Wenn nicht wir in Sachsen, wer sonst kann es schaffen, für die FDP wieder Wahlen zu gewinnen.

    Den beiden liberalen Minister in der sächsischen Staatsregierung, Dr. Jürgen Martens (Justiz und Europa) und Sven Morlok (Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) war es dann vorbehalten, auf die erfolgreiche Bilanz der FDP Sachsen in der zurückliegenden Regierungszeit zurückzublicken. Auf der Haben-Seite steht dabei eine Menge. Neben den großen Projekten wie der Staatsmodernisierung, der erfolgreichen Umstellung der Wirtschaftsförderung von “Gießkanne” auf einzelbetriebliche Förderung und der Sanierung der Infrastruktur war es die FDP und ihr Wirtschaftsminister Sven Morlok, die beispielsweise die Dauerbaustelle City-Tunnel Leipzig erfolgreich zu Ende gebracht hat.

    Der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der FDP Sachsen, Holger Zastrow machte dann klar, dass dieser Wahlkampf mit keinem der vorherigen zu vergleichen sei. So absolvierten die jungen Leute, die die Sommertour in diesem Jahr stemmten – die sächsischen Löwen – rund 80 Stationen im ganzen Land. Und was diese, seine Leute ihm von den Wahlständen berichteten, das mache Mut. „Die Stimmung kippt zu unseren Gunsten. Wir sind absolut in Schlagdistanz, es fehlt, wenn überhaupt, nicht mehr viel. Wir schaffen das!“

    Überzeugend machte Zastrow klar, warum es die FDP in der sächsischen Regierung brauche. Die Sachsen-FDP werde nicht von der großen Mehrheit geliebt, aber sie habe eine Haltung, sie sei erkennbar und nötig. „Sachsen hat im Moment die einzige noch verbliebene marktwirtschaftliche Regierung in Deutschland. Und damit das so bleibt, braucht es die sächsische FDP, denn was mit der Union passiert, wenn sie beispielsweise mit der SPD koaliert, das kann man exemplarisch gerade in Berlin sehen.“

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