• Zusätzliches Kita-Personal sorgt in 224 Fällen für Entlastung der Erzieher

    FDP-Sozialpolitikerin will künftig mehr Geld für Assistenzkräfteprogramm bereitstellen. In sächsischen Kitas wurden aufgrund des sogenannten Assistenzkräfteprogramms der CDU/FDP-Regierung 151 zusätzliche Helfer neu eingestellt, bei weiteren 73 Kräften konnte die Stundenzahl erhöht werden. Darüber informierten heute Vertreter der Staatsregierung den Landesjugendhilfeausschuss in Dresden. Demnach haben 98 Einrichtungen im Freistaat zusätzliches Personal eingestellt bzw. Stammpersonal aufgestockt. Die im Haushalt von CDU und FDP bereitgestellten zehn Millionen sind damit komplett abgerufen und genutzt worden.

    Dazu erklärt Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

    „Wir haben dieses Programm als FDP unbedingt gewollt, um die Erzieher in den Kitas zu entlasten. Deshalb freue ich mich riesig, dass dieses Angebot jetzt von den Einrichtungen so stark genutzt wird. Ziel ist es, den Fachkräften in unseren Kindertageseinrichtungen mehr Zeit für die Kinder zu geben und sie dafür durch zusätzliche Assistenzkräfte zu entlasten.

    Häufig sind es einfache und zeitintensive Aufgaben, von denen die Erzieher entlastet werden müssen. Ich denke hier beispielsweise an die Aufsicht beim Mittagsschlaf oder das gemeinsame Zähneputzen. Erzieher sollen dadurch Freiräume für Elterngespräche oder die direkte Arbeit mit den Kindern erhalten.

    Dass alle Gelder komplett abgerufen wurden, zeigt ganz klar, dass wir dieses Programm unbedingt fortsetzen und künftig mehr Geld zur Verfügung stellen müssen. Dafür werde ich im anstehenden Doppelhaushalt einsetzen.“