• Aus für landesweites Bildungsticket ist für SPD Bauchlandung mit Ansage

    Nach Medienberichten wird das im sächsischen Koalitionsvertrag auf Drängen der SPD vereinbarte landesweite ÖPNV-Ticket für Schüler und Azubis nicht realisiert. Dazu erklärt Holger Zastrow, Landesvorsitzender der FDP Sachsen: “Was alle Experten im Vorfeld bereits vorausgesagt hatten, trifft jetzt ein: SPD-Verkehrsminister Martin Dulig erleidet mit seinem Versprechen für ein günstiges landesweites ÖPNV-Ticket für Schüler und Azubis eine grandiose Bauchlandung.

    Ein Verbesserung der regionalen Mobilitätsangebote für Schüler und Auszubildende ist wichtig. Gerade bei Taktzeiten und zeitlich flexibleren Angeboten ist der Handlungsbedarf groß. Warum die Energie des SPD-Verkehrsministers gerade in die Idee geflossen ist, für Fahrten von Görlitz bis Plauen ein einheitliches und landesweit teures Schülerticket einzuführen, bleibt sein eigenes Geheimnis. Im Landkreis Bautzen gibt es dagegen bisher nicht einmal ein einheitliches Tarifgebiet. Mit fünf ÖPNV-Zweckverbänden leistet sich Sachsen zudem die aufwändigste ÖPNV-Organisation aller deutschen Bundesländer.

    Anstelle die sichtbaren Großbaustellen im Verkehrsbereich endlich entschlossen anzugehen, verzetteln sich Verkehrsminister Dulig und sein Ministerium mit ideologisch vorangetriebenen Symbolprojekten. Einmal mehr wurde mit dem Bildungsticket ein SPD-Wahlversprechen von der Realität eingeholt.“

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