• FDP-Bundestagsabgeordnete begrüßen neue Fernbusverbindung zwischen Chemnitz und Dresden

    Die sächsischen FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Müller-Rosentritt aus Chemnitz und Torsten Herbst aus Dresden begrüßen die Ankündigung des Fernbusunternehmens Flixbus, Fahrgäste zwischen Chemnitz und Dresden direkt zu befördern. Täglich werden 20 Direktverbindungen angeboten. In der Vergangenheit gab es ein Beförderungsverbot zwischen beiden Städten aufgrund der Rechtslage und des entsprechenden Bahnangebotes.

    „Ich freue mich, dass jetzt ein weiteres günstiges Angebot und eine attraktive Alternative zu Eisenbahn und Auto zwischen den beiden Städten besteht. Vor allem für einkommensschwächere Reisende bedeutet dies ein deutliches Plus an Mobilität. Zudem ist das neue Angebot ein kleiner Baustein, der hilft, die schlechte Fernverkehrsanbindung der Stadt Chemnitz etwas auszugleichen. Als sächsische Abgeordnete wollen wir uns darum kümmern, dass noch mehr sächsische Regionen attraktive Fernbusangebote erhalten. Dazu werden wir uns bestehende gesetzliche Restriktionen genau anschauen und auch mit Kommunen und Fernbusunternehmen über bessere Rahmenbedingungen für Reisende, zum Beispiel attraktive Fernbushaltestellen, sprechen“, erklärt Frank Müller-Rosentritt.

    „Als Freie Demokraten haben wir einen wesentlichen Anteil, dass das frühere Bahnmonopol unter der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung gefallen ist und seit 2013 zahlreiche neue Fernbusangebote zu deutschen und europäischen Zielen entstanden sind. Die Fernbusangebote sind eine gute und preiswerte Ergänzung zur Bahn und eine Alternative zur privaten Autofahrt. Wir werden uns im Bundestag intensiv dafür engagieren, dass die schlechte Fernverkehrsanbindung von weiten Teilen Sachsens überwunden wird. Neben den notwendigen Verbesserungen auf der Schiene beleben die Fernbusangebote den Wettbewerb und schaffen mehr Auswahl für Reisende“, so Torsten Herbst.

    Hintergrund: Aufgrund des geltenden Personenbeförderungsgesetzes dürfen Fernbusse Reisende nur auf Teilstrecken mitnehmen, die über 50 Kilometer Entfernung aufweisen oder auf denen die Bahnreisezeit bei mindestens einer Stunde liegt. Durch eine Fahrplanumstellung der Bahn konnte das Unternehmen Flixbus eine Konzession für die Beförderung zwischen Dresden und Chemnitz beim Freistaat Sachsen beantragen und hat diese auch erhalten. Vorher fuhren bereits Fernbusse auf längeren Gesamtrouten zwischen beiden Städten, konnte jedoch für diese Teilstrecke keine Reisenden mitnehmen.

    Die neuen Verbindungen von Flixbus zwischen Chemnitz und Dresden (Link)

    Bewertung des Beitrages:
    [Stimmen gesamt: 0 durchschnittliche Bewertung: 0 Sterne]